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Online-Bestellung zum Abholen für Restaurants: So funktioniert es

Stand: 9. Oktober 2026

Immer mehr Gäste bestellen gern vorab und holen ihr Essen zur festen Zeit ab – ohne Wartezeit am Tresen. Wer das direkt auf der eigenen Website anbietet, behält den Kontakt zum Gast und die Zahlung läuft auf das eigene Konto. Dieser Ratgeber erklärt, wie die Online-Bestellung mit dem Zusatzmodul „Bestellungen & Küchenmonitor“ funktioniert und was du vorbereiten solltest.

So läuft eine Bestellung ab

  1. Der Gast öffnet die Bestellseite, wählt Gerichte aus deiner Bestellkarte und eine Abholzeit.
  2. Er bezahlt online. Du entscheidest, welchen Zahlungsanbieter du nutzt: Stripe, PayPal oder Mollie – jeweils mit deinem eigenen Konto.
  3. Erst nach bestätigter Zahlung erscheint die Bestellung im Küchenmonitor. Der Gast bekommt eine Bestätigung und eine Rechnung per E-Mail.
  4. Die Küche nimmt die Bestellung in Arbeit und meldet sie als abholbereit. Auf Wunsch kommt bei jeder neuen Bestellung eine Meldung aufs Handy.

Was du vorbereiten solltest

  • Bestellkarte: Artikel mit Bruttopreis, passendem Steuersatz und Allergenen. Du kannst deine bestehende Karte als Entwurf übernehmen und jeden Preis prüfen.
  • Abholzeiten: Öffnungszeiten, Vorlaufzeit, Zeitraster und eine Höchstzahl je Zeitfenster – damit die Küche nicht überrannt wird.
  • Firmenangaben und Regeln: Name, Anschrift, Steuerangaben, Bestell- und Stornoregeln. Steuerliche und rechtliche Fragen klärst du mit deiner Beratung.
  • E-Mail-Versand: Richte ein Postfach ein und mache vor dem Start eine Testmail. Erst wenn sie wirklich ankommt, gehst du live.
  • Testbestellung: Mit dem Demomodus spielst du den gesamten Ablauf ohne echtes Geld durch. Danach folgt eine Testzahlung beim Zahlungsanbieter.

Der Küchenmonitor

Alle Bestellungen stehen auf einen Blick in den Spalten „Neu“, „In Arbeit“ und „Abhol-/Servierbereit“ – am Tablet in der Küche oder am Handy. Auf jeder Karte siehst du, ob schon bezahlt wurde. Auch Bestellungen im Laden für Tisch oder To-go lassen sich erfassen. Sie erscheinen sofort in der Küche.

Was das Modul nicht ist

  • Es ist kein Lieferdienst: Gäste holen ab oder bestellen im Laden. Für Lieferung kannst du weiter auf Lieferando oder Wolt verlinken.
  • Das interne Kassenbuch ist ein Hilfsmittel für Tagesabschluss und Berichte, kein zertifiziertes Kassensystem und ohne TSE.
  • Die Gebühren für Onlinezahlungen stellt dein Zahlungsanbieter in Rechnung.

Was kostet das?

Das Bestellmodul ist ein Zusatz für 39 € pro Monat und lässt sich zu jedem Paket hinzubuchen. Bei der Einrichtung unterstützen wir dich gern.

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